Wie du durch Haushaltsroutinen deinen Alltag vereinfachst

Wie du durch Haushaltsroutinen deinen Alltag vereinfachst
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das hat gute und schlechte Auswirkungen. Tragen deine Gewohnheiten zu einem zufriedenen Leben bei, solltest du sie unbedingt beibehalten. Meistens haben sich aber, gerade was den Haushalt angeht, ein paar ineffektive Routinen eingeschlichen, die dazu führen, dass sich die Arbeit so lange anhäuft bis man einen riesigen Berg vor sich hat.

Studien belegen, dass der Mensch ein Verhalten ca. 30mal wiederholen muss, bis es sich automatisiert hat. Es ist also gar nicht so einfach, seine Routinen zu verändern. Wir zeigen dir hier daher ein paar ganz einfache Ideen, die sich leicht umsetzen lassen.

  1. Sofort erledigen, was man sofort erledigen kann
    Einzelne Dinge sofort zu erledigen, dauert oft nur Sekunden und verhindert die Anhäufung von vielen Aufgaben, die schnell zu einem zeitraubenden Aufräumprojekt anwachsen. Räume immer sofort die Spülmaschine aus, sonst staut sich das schmutzige Geschirr auf deiner Arbeitsfläche an. Lege Dinge, die du sowieso schon in der Hand hast, nicht erstmal irgendwohin, sondern verstaue sie sofort an ihren Platz.

  2. Jeden Tag etwas und nicht an einem Tag alles
    Kümmere dich zum Beispiel an einem Tag um die Wasch- und Spülbecken, an einem anderen wischt du im Wohnzimmer Staub, am nächsten legst du die Wäsche zusammen usw. So benötigst du für den Großputz, den man sonst ewig vor sich herschiebt, weil er bisher immer zu einem riesengroßen Projekt mutiert ist, nur noch wenig Zeit.

  3. 5 Minuten Regel
    Nehme dir jeden Tag 5 Minuten oder wenn möglich zwei mal 5 Minuten Zeit. Stelle dir den Timer und erledige soviel, wie du in dieser Zeit schaffst. Durch die zeitliche Begrenzung arbeitest du konzentriert und effektiv - und vor allem regelmäßig. Es häuft sich nicht mehr soviel an. Mit der richtigen Musik dazu kann das sogar richtig Spaß machen.

  4. Alles an seinen Platz
    Mache es dir zur Gewohnheit, alles immer an seinen Platz zu legen. Der Schlüssel kommt z.B. immer an die gleiche Stelle und muss so nicht mehr ewig gesucht werden. Ähnlich kannst du mit allen anderen Dingen in deinem Haushalt verfahren: schmutzige Wäsche sofort in den Wäschekorb, Müslidose zurück ins Regal, Zeitschriften wieder in den Korb - so vermeidest du, dass sich viele unsortierte Stapel bilden, die immer höher werden und zudem diverse Dinge unter sich begraben, die du ewig suchen musst.

  5. Arbeitsflächen freihalten
    Nutze deine Arbeitsflächen nicht als Ablage für diverse Dinge. Einmal damit angefangen, legt man immer wieder etwas dazu und muss letztendlich immer erst Sachen auf- und wegräumen, bevor man Schreibtisch, Küchenarbeitsfläche und -tisch nutzen kann. Das kostet Zeit und Nerven. Zudem sieht deine Wohnung sofort aufgeräumter aus, wenn die wesentlichen Flächen frei und clean sind.

Diese Routinen haben einen gemeinsamen Nenner: Die Dinge brauchen einen festen Platz, an den sie gehören und an den sie geräumt werden können. Existiert dieser Platz nicht oder ist es nur ein vorübergehender Ablageort, führt dies nur zu dieser einen Regelmäßigkeit/Routine: stetig wiederkehrenden Aufräumaktionen.

Falls dein Gedanke jetzt ist, dass du aber nun mal keinen festen Platz für manche Dinge hast, weil es dir eben an jenem Platz grundsätzlich mangelt: Schaffe Platz! Wie das geht, kannst du in unserem Artikel zum Thema 'Ausmisten' nachlesen.

 


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