6 Dinge, an die du beim Wäsche waschen nicht denkst...und damit Fehler machst, die deiner Wäsche schaden

6 Dinge, an die du beim Wäsche waschen nicht denkst...und damit Fehler machst, die deiner Wäsche schaden
  1. Das Waschmaschinenfach
    Dieses Fach ist wohl der letzte Ort, an den man denkt, wenn es um effektives Waschen geht. Aber gerade hier setzen sich Waschmittelreste und Feuchtigkeit ab und verschmutzen oder verstopfen mit der Zeit den Zulauf zur Trommel.
    Die einfachste Methode, das Fach mal wieder gründlich zu reinigen ist, es einfach in die Spülmaschine zu geben oder im Spülbecken zu reinigen. Falls du es nicht herausnehmen kannst, tränke Küchenpapier mit einer Essigwasser- oder Zitronensäurelösung und lasse diese über mehrere Stunden im Fach einwirken. Wer sofort loslegen will, gibt etwas Scheuermilch auf eine ausgediente Zahnbürste und schrubbt das Fach damit. In jedem Fall ist aber Vorsorge besser als Nachsorge: Lasse das Fach nach jedem Waschgang eine Zeit lang offen stehen, damit die Feuchtigkeit entweichen und Schmutz oder sogar Schimmel gar nicht erst entstehen können.

  2. Die Temperatur
    Besonders hohe Temperaturen sorgen nicht automatisch für besonders saubere Wäsche und belasten nur unnötig deinen Geldbeutel. Wenn es nicht gerade gilt, Krankheitserreger unschädlich zu machen, sind die heutigen Waschmittel so effektiv, dass 30 bis 40 Grad für die normal verschmutze, Wäsche in der Regel vollkommen ausreichen. Denke nur daran, hin und wieder den Kochwaschgang zu wählen, um die Waschmaschine zu reinigen und zu desinfizieren. Erledige deine Wäsche, wenn möglich in wahrsten Sinne des Wortes in einem Aufwasch: Lasse die nötigen Waschladungen direkt hintereinander laufen; deine Waschmaschine nutzt so jedes mal die Restwärme und spart Strom.

  3. Die Kleidung
    Um deine Kleidung zu schonen, vergiss nicht, alle Reißverschlüsse und Knöpfe zu schließen; spätestens beim Schleudern schädigen diese sonst deine Kleidungsstücke. Farbige/dunkle Kleidung immer auf links drehen, so behält sie länger ihre Farbe. Für empfindliche Kleidung verwendest du am besten ein Wäschesäckchen oder als Alternative einen Kissenbezug.

  4. Das Waschmittel
    Du denkst bestimmt: besser zu viel als zu wenig, viel hilft viel. Für Waschmittel gilt dies definitiv nicht. Die verstärkte Schaumbildung verringert die Reibungs- und damit die Reinigungskraft zwischen den Kleidungsstücken. Zudem schwimmt die Seifenlauge oben auf dem Wasser und gibt den Schmutz wieder an die Kleidung zurück.

  5. Der Weichspüler
    Falls du überhaupt Weichspüler verwenden möchtest, beachte diesen nicht zu hoch zu dosieren. Speziell Handtücher verlieren dadurch ihre Saugkraft. Eine günstige Alternative bietet Zitronensaft: Ein bis zwei Esslöffel davon machen deine Wäsche weich und frisch und entfernen bzw.- verhindern ganz nebenbei Kalkablagerungen in deiner Maschine.

  6. Die Waschmaschine
    Wenn du unsere bisherigen Anregungen umsetzt, hast du bereits viel erreicht. Denke bei jedem Waschgang daran, deine Maschine zwar ausreichend zu füllen, aber auch nicht zu überladen. Nur mit genug Freiraum wird deine Wäsche gut durchgespült und sauber. Hin und wieder solltest du jedoch auch die Waschmaschine selbst reinigen. Dazu brauchst du keinen speziellen Reiniger; es gibt eine Vielzahl einfacher Hausmittel, die mindestens genauso effektiv sind. Im Gegensatz zum Waschmittelfach solltest du hier Essig vermeiden, da dieser bei regelmäßigem Gebrauch zu aggressiv für deine Maschine ist. Alternativ bieten sich Zitronensäure, Natron oder einfach ein Spülmaschinentab an. 

Auf diese Dinge zu achten, trägt langfristig dazu bei, das Innenleben deiner Waschmaschine sauberer zu halten und schonender zu behandeln. Wir wünschen dir viel Freude an deiner dadurch gründlich sauberen und frisch duftenden Wäsche!


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