Hygge und wie du es schaffst, mehr davon zu bekommen

Hygge und wie du es schaffst, mehr davon zu bekommen

Hygge ist im Moment in aller Munde – und das ist auch gut so. Der neue  Wohlfühltrend aus Skandinavien bedeutet soviel wie Gemütlichkeit und Heimeligkeit.  So sind z.B. ein Kakao, ein gutes Buch oder ein warmes Bad ‚hüggelig‘. Um dafür mehr Ruhe zu haben, zeigen wir dir heute 5 Angewohnheiten, die dir helfen können, weniger Zeit mit Putzen und Aufräumen zu verbringen.

  1. Regelmäßigkeit spart Zeit
    Nimm dir jeden Tag 2mal fünf oder 1mal 10 Minuten zum Aufräumen oder Putzen. Stell dir dazu den Timer auf deinem Handy, mach deine Lieblingsmusik an und leg los. Du wirst sehen, wie schnell diese Zeit vergeht und was noch viel wichtiger ist: Es häuft sich nichts mehr an! Der große Wochenendputz, für den man erst sämtliche herumliegenden Sachen wegräumen muss, wird so wesentlich kürzer ausfallen.

  2. Doch warum liegen überhaupt immer so viele Dinge in unseren Haushalten herum? Die Antwort ist: Sie haben keinen richtigen Platz und den wiederum haben sie oft nicht, weil wir viel zu viel davon besitzen. Kein Wunder also, dass man überall vom sogenannten Minimalismus  und von Marie Kondo hört, hier geht es darum, seinen Besitz zu minimieren und neu zu organisieren. D.h. man mistet rigoros aus und weist danach allen Dingen einen bestimmten Platz zu, an den sie immer wieder zurückgelegt werden. Dadurch liegen sie nicht geballt irgendwo herum und müssen nicht mehr ständig aufgeräumt werden.  Nebenbei bedeutet es natürlich eine unglaubliche Platz- und Zeitersparnis, seinen Kleiderschrank minimiert zu haben und nicht mehr Ewigkeiten die Stapel durchforsten zu müssen.

  3. Hol dir Hilfe in dein Putzteam! Damit meinen wir sowohl technische als auch menschliche Unterstützung. Gönne dir endlich den neuen Staubsauger, an den du schon Jahre denkst, wenn du dich immer wieder über die schlechte Saugkraft deines alten aufregst. Schaff dir einen Saugroboter an, der zumindest den groben Staub von selbst beseitigt. Und hol dir andere Familienmitglieder ins Team! Zumindest kleine Aufgaben kann jeder übernehmen und so bleibt schließlich auch mehr Zeit miteinander und füreinander.

  4. Um Zeit und Mühe zu sparen, gibt es natürlich jede Menge Profitipps. Wir finden vor allem diese für das Bad sehr hilfreich:
    Putz deine Armaturen doch einfach mal mit einer halben Zitrone! Einreiben, einwirken lassen, abspülen, fertig. Die Zitronensäure entfernt den Kalk ohne mühseliges Scheuern und ohne aggressive Putzmittel. Funktioniert auch wunderbar mit der halben, übrig gebliebenen Zitrone, die mal wieder seit Tagen im Kühlschrank liegt
    Zum Entkalken des Duschkopfes legst du diesen einfach in einen mit einer Mischung aus Zitronensaft und Essig gefüllten Plastikbeutel. Zuknoten und ein paar Stunden oder besser noch über Nacht einwirken lassen.
    Wenn du sowieso grade deinen elektrischen Zahnbürstenaufsatz wechseln willst, gebe etwas Scheuermilch darauf und putze damit die Fugen in deinem Badezimmer. Das ist doch mal ein ganz anderes Putzerlebnis ohne Mühe und ohne Schrubben. Probier es aus, es macht richtig Spaß!

  5. In Räumen, die schön gestaltet sind, hält man sich nicht nur viel lieber auf, auch das Aufräumen und Putzen ist angenehmer. Warum? Wenn z.B. in deinem Bad überall deine Badutensilien herumstehen, musst du diese zumindest bei deiner gründlichen Putzroutine jede einzeln anheben, um  darunter wischen zu können. Viel angenehmer sind da z.B. schöne Körbe, in denen alles einsortiert ist.

Generell gilt: weniger ist mehr! Freie Flächen und wenige, schöne und gleichzeitig funktionelle Bad Accessoires erleichtern dir deine Putzroutine und laden zum Wohlfühlen ein…

…und damit zu einem Ort, an dem du es dir so richtig „hüggelig“ machen kannst. Wir hoffen, dass wir dich mit unseren Tipps nicht nur dazu inspiriert haben,  dir neue Putz-und Aufräumroutinen anzueignen, sondern die gewonnene Zeit für dich selbst zu nutzen – für Sport, für einen Spaziergang, ein gutes Buch, ein warmes Bad, einen heißen Tee, … für Hygge.



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